Europa muss sein...

Veröffentlicht auf von nachdenk-marionette

http://royalvegas-de.com/wp-content/uploads/2011/05/Freundschaftspins-Europa-Deutschland.jpgEuropa ist zu wichtig es einfach anderen zu überlassen…

 

…. denn das wichtigste Gut dieser Wertegemeinschaft lautet Friedenssicherung und Vermeidung von Krieg.  Zwei Generationen in Mittel- und Westeuropa durften erstmalig in der Geschichte Europas ohne Krieg erleben. Allein dafür lohnt es sich mehr für Europa zu tun als es anderen zu überlassen es kaputt zu machen.

Doch was ist zu tun ?  Weiter nutzlose und länderzerstörende Schutzschirme aufzuspannen oder umzudenken.

Wir brauchen gerechte und Vergleichbare Steuersysteme, einen fairen Wettbewerb, sowie europäische und globale Regelungen gegen die Übermacht der Monopole und Kartelle. Das heißt nichts anderes als den Schutz vor Existenz- und Jobverlust. Also einen Schutz für Arbeitnehmer und mittelständische Unternehmen vor einem unfairen und vernichtenden globalen Wettbewerb.

Dafür braucht man eine starke parlamentarisch verfasste EU mit nachvollziehbaren und verständlichen Entscheidungsprozessen die der Wirtschaft eine faire Chance gibt.

Das positive Bild unseres Europa waren immer soziale Marktwirtschaft, Partnerschaft Solidarität und Balance zwischen den Belangen der Wirtschaft, der Ökologie und des Sozialen. Dies machte das neue Europa lebenswert.

Eine starke EU, die für soziale Rechte und globale Fairness kämpft. Das ist das, was Europa ausmacht und was für viele dieses Europa zu dem macht, was viele als Lebensqualität zu schätzen gelernt haben. Das alles aber ist nicht einfach vom Himmel gefallen. Dafür musste man kämpfen. Und ein Kampf um Europa war nie wichtiger als heute.

 Die EU muss sich selbst erneuern. Hauptsächlich von innen. Dazu gehört positiver aber auch permanenter Druck seitens der Bürger auf Regierungen und Parlamente. Einflussnahme auf Abgeordnete im Europäischen Parlament.

Es is nicht kurz vor zwölf, sondern schon fast nach zwölf.  Deshalb ist eine schnelle Durchsetzung wirksamer Regeln  und Kontrollen für die weltweiten Finanzmärkte unabdinglich, wenn sie Europa nicht unter dem Ladentisch verscherbeln sollen.

Klare Verbote zerstörender Spekulationen in den Bereichen der Finanzmärkte, Nahrungsmittel, Energie und Rohstoffe. Massive Durchsetzung einer weltweiten Abgabe auf Kapitaltransfers.

Verbot und Ächtung aller Steueroasen für Steuerhinterziehungen, Bilanzfälschungen und Geldwäsche.

Hierzu und noch zu einigen mehr brauchen wir einen europäischen ökosozialen Marshall Plan, der hinter den europäischen Grenzen nicht halt macht und global wirken muss.

Eine entscheidende Frage wird sein was am Ende wichtiger ist. Ein verarmtes und zerstrittenes zwei Klassen Europa oder hinzunehmen, dass für viele europäischen Länder der Euro zu früh kam. Es ist nicht verwerflich Fehler einzugestehen. Verwerflich wäre Europa aufzugeben.

Veröffentlicht in Europa & Euro

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