Flächenbrand in Europa
Wer für ein Europa steht muss umdenken. Ein Europa wie es derzeit praktiziert wird, gefährdet den inneren Frieden Europas und öffnet den Rechten nationalen Kräften Tür und Tor.
Das beste Beispiel ist Finnland. Die wahren Finnen haben hier die negative Stimmung gegen ein Europa aufgegriffen und polemisch-national Stimmen für den Rechten Rand abgefischt.
Gerade die Skandinavischen Länder, die immer Pro-Europa eingestellt waren, sind jetzt die ersten, die sich gegen ein vereintes Europa stellen.
- Dänemark will seine Grenzen wieder kontrollieren und beugen sich dem Populismus.
- Frankreich bereitet die Schließung seiner Grenzen zu Italien vor.
- In Spanien gehen die Menschen auf die Barrikaden und demonstrieren gegen Arbeitslosigkeit und Sparmassnahmen ihrer Regierung.
- Polen verzichtet auf den Euro und bleibt lieber bei seiner nationalen Währung.
- Griechenland ist so gut wie pleite und wird wohl umgeschuldet werden müssen.
Portugal und Irland geht es auch nicht viel besser...
... halb Europa kränkelt an der derzeitigen Europapolitik. Es hat sich ein Flächenbrand ausgebreitet und wenn den Europäern wirklich etwas an Europa liegt, dann sollte die Politik sich schnellstens einig werden, wie sie den Zerfall noch abwenden können.
Als überzeugter Europäer fände ich ein scheitern des Traumes eines geeinigten Europas sehr bedauerlich. Aber wenn die Politik weiterhin so mit Europa verfährt, tendiere ich lieber für ein Europa mit eigenen Währungen und freien Handelszonen. Das wäre zwar eine Bankrotterklärung, aber alles andere schürt nur Neid und am Ende Hass unter den Europäern und wir wären Bürgerkriegen näher, wie es uns recht sein könnte.
Ganz zu Schweigen von dem weiteren anheizen der Rechten Kräfte Europas. Wehret den Anfängen.
André